TanzPlan Ost ist schweizweit ein einzigartiges Projekt: strukturell, politisch, ideell. Acht Ostschweizer Kantone (Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau, Zürich) und das Fürstentum Liechtenstein haben sich zum Ziel gesetzt, mit einem gemeinsamen Modell die Tanzförderung zu koordinieren. Entstanden ist 2009 der TanzPlan Ost. Die Trägerschaft liegt beim Verein ig tanz ost.

Seit 2010 geht TanzPlan Ost alle zwei Jahre von Sommer bis Herbst in der Ostschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein auf Tour. Das zwei- bis dreitägige Programm präsentiert Kompanien mit regionalem Bezug, ein Gastprojekt mit international renommierten Choreografinnen und Choreografen sowie ein Rahmenprogramm mit Schwerpunkt Vermittlung. Ziel der koordinierten Förderung ist es, in der Region Ostschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein die freie Tanzszene durch mehr Visibilität zu stärken und die Sensibilität für den zeitgenössischen Tanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Neben vernetzenden und vermittelnden Aspekten setzt sich TanzPlan Ost für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Tänzerinnen und Tänzer in der Region und die Erweiterung der
Aufführungsmöglichkeiten für subventionierte Produktionen ein.

Gisa Frank als künstlerische Leitung, Eli Frey als Projektleitung und Ingrid Fäh als Tourneeleitung haben das Projekt gemeinsam aufgebaut. 2012 übernahm Aline Feichtinger die Projektleitung. Seit letztem Jahr bilden die Choreografin Simone Truong als künstlerische Leitung und Miriam Haltiner als Projektleitung das Kernteam von TanzPlan Ost.